Herzlich Willkommen bei IN VIA Ennigerloh

 

IN VIA unterstützt junge Frauen und Mädchen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben.

Die sozialpädagogische Arbeit bei IN VIA ist ressourcenorientiert und fördert Mädchen und junge Frauen. Der Verband berücksichtigt dabei die jeweilige Lebenslage und unterstützt die Selbsthilfekräfte und Selbständigkeit.

Ziel ist es, die jungen Menschen zu befähigen, ihren Bedürfnissen entsprechend zu handeln und ihr Leben zu gestalten.

IN VIA ist offen für alle Mädchen und jungen Frauen, egal welcher Religion oder Nationalität sie angehören.

Das Angebot ist für Mädchen und junge Frauen kostenlos.

IN VIA ist schwerpunktmäßig in Ennigerloh und Oelde tätig.

IN VIA  Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit im Dekanat Beckum e.V.  ist ein Fachverband des Caritasverbandes und anerkannter Träger der Jugendhilfe.

Der Ortsverband IN VIA Ennigerloh besteht seit 1988.

Möchten Sie mehr Informationen zur Geschichte und Entstehung:

Geschichte IN VIA Ennigerloh

Der Verein  IN VIA katholischer Verband für Mädchen – und Frauensozialarbeit im Dekanat Beckum e.V.  ist aus einem Arbeitskreis engagierter Bürgerinnen und Bürger in Ennigerloh entstanden.

1986 schlossen die Profilia – Polstermöbelwerke für immer die Tore. Es war einer der größten Arbeitgeber zu damaliger Zeit. Dadurch verloren viele Mädchen und junge Frauen ihren Ausbildungsplatz oder wurden arbeitslos.
Liesel Tradt sah Handlungsbedarf und so entstand in enger Zusammenarbeit mit der zentralen Fachstelle für arbeitsfeldbezogene Jugendsozialarbeit des Deutschen Verbandes von IN VIA, unter der Leitung von Frau Kelm, eine Anlaufstelle für diese Jugendlichen.

Eine Fachkraft und viele Ehrenamtlichen betreuten in dem „Pilotprojekt Ennigerloh“ die Jugendlichen persönlich: z.B. gaben sie Hilfestellung bei Bewerbungsschreiben, begleiteten die Mädchen und jungen Frauen zum Arbeitsamt oder boten auch Unterstützung bei anderen auftretenden Problemen an.

Das Prinzip  der Betreuung lautete schon damals wie heute:

Hilfe zur Selbsthilfe

Alles was die Jugendlichen selbst tun können, sollen sie auch tun.

Im Oktober 1988 wurde dann der Verein, damals noch mit dem Namen “ IN VIA katholische Mädchensozialarbeit im Dekanat Beckum e.V.“  gegründet. Er wurde sofort als Fachverband in den Dekanats-Caritasverband Beckum eingebunden.  Dieser ist seit 2005 zusammen mit dem Dekanats-Caritasverband Warendorf in den  Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf  eingeflossen .
Cläre-Marie Schepers  und Gerda Beckmann leiteten für lang Zeit  als 1. und 2. Vorsitzende die Geschicke des Vereins.

Vereinsstandort war zu Beginn das Jakobus-Haus der Pfarrgemeinde St. Jakobus im Drubbel im Schatten der Kirche. Als der Dekanats-Caritasverband Beckum dann ein Haus an der Alleestraße 29 kaufte, bekam IN VIA als Fachverband dort ein Büro. Im Oktober 2010 ist IN VIA von der Alleestraße 29 in die Breslauerstr.29 in das neue Caritaszentrum umgezogen.

IN VIA ist ein internationaler Verband, der sich 1897 aus regionalen und nationalen Vereinen gebildet hat. Schon damals ging es um Unterstützung und Begleitung junger Frauen und Mädchen. Katholische Frauen erkannten die Situation alleinreisender, arbeitssuchender Mädchen im Zuge der Industrialisierung als gesellschaftlich bedingte Notlage. Mit Hilfe von kath. Vereinen, Pfarreien und Ordensgemeinschaften in Deutschland, Europa und Übersee haben sie ein „weltumspannendes Netz“ von Hilfs- und Schutzstellen errichtet. Der Verein entwickelte schon damals wichtige Grundlagen der Mädchensozialarbeit: Beratungsstellen, Stellenvermittlung, Wohnheime, Bahnhofsmission, Öffentlichkeitsarbeit und Mitarbeit in politischen Gremien.
Dazu kommt heute noch Au-pair-Vermittlung, Schulsozialarbeit und Migrationshilfe.

Die Geschichte von IN VIA Deutschland ist nachzulesen auf der Internetseite des Verbandes:  www.invia.caritas.de -> Der Verband -> Das Selbstverständnis

 

Beratungsgespräche werden vertraulich behandelt und können auf Wunsch auch anonym durchgeführt werden.

IN VIA arbeitet sowohl mit professionellen als auch mit ehrenamtlichen Kräften